K+W Formholztechnik GmbH
Entdecken Sie die Möglichkeiten von Formholz.

Philosophie und Arbeitsweise

Das Bestreben der K+W FORMHOLZTECHNIK ist es, hochwertige, produktionstechnisch anspruchsvolle Produkte, in einem guten Preis/Leistungsverhältnis auch bei kleineren Stückzahlen, in abgestimmt hoher Qualität herzustellen.

Es werden neben der HF-Technik und der herkömmlichen Heiztechnik moderne Fertigungstechniken und Klebesysteme eingesetzt, die uns dieses Ziel realisieren lassen.

Das sind Bausteine, die zusammen mit Liefertreue die Kundenzufriedenheit bringen, an der wir uns messen.

Wenn wir von produktionstechnisch anspruchsvollen Produkten sprechen, so nehmen wir als Beispiel die Produktionstechnik der Holzringe.

Entgegen dem herkömmlichen Wickelverfahren mit Kaltverleimung, das August Sommer 1912 erfunden hat und das z.T. auch heute noch praktiziert wird, werden bei K+W FORMHOLZTECHNIK Holzringe- und Röhren im Pressverfahren mit Heißverleimung hergestellt. Dadurch wird eine wesentliche Qualitätserhöhung bei gleichzeitiger Kostensenkung erreicht.

Ringepresswerkzeug. Es werden Presswerkzeuge mit bis zu 3 t Gewicht eingesetzt.
... und es kommen zur Weiterverarbeitung fast ausschließlich Spezialmaschinen zum Einsatz.
Schleifen der Ringe.
Sägen von Gymnastikringen.
Kanten brechen der Sportreifen.

Presstechniken

Um allen qualitativen Forderungen unserer Kunden gerecht werden zu können, kommt beim Pressen neben der herkömmlichen Widerstandsheiztechnik die HF-Technik zum Einsatz.
Bei der Widerstands-Heiztechnik werden die Presswerkzeuge geheizt. Das Pressgut wird dabei von außen nach innen durchwärmt und durch die Wärme der Leim zur Kondensierung angeregt.
Im hochfrequenten Wechselfeld (HF-Technik) hingegen wird nicht das Pressgut von außen nach innen erhitzt, sondern es werden lediglich die nassen Leimfugen erwärmt und somit der Leim ausgehärtet. Je nach Pressgut stehen uns HF-Generatoren mit verschiedenen Frequenzbereichen zur Verfügung.
Der Vorteil der HF-Technik liegt in der gleichmäßigen Feuchtigkeitsverteilung im Pressgut. Diese wirkt sich sehr positiv auf das Standvermögen, aber auch auf auftretende Rissbildungen, besonders bei sehr starken Pressteilen, aus. Ein weiterer Vorteil liegt bei den verhältnismäßig geringen Presswerkzeugkosten. Versuchswerkzeuge bei Neuentwicklungen, besonders im Schichtholzbereich, sind somit kein Problem.

Feuchtigkeitsverteilung im Pressteil nach dem Verpressen.